Sankirtana

Gelobt sei Gott!

Das höchste Gebet: Hare Krishna Maha-Mantra

Das folgende Gebet, bekannt als das Hare Krishna Maha-Mantra, stammt aus den vedischen Schriften und wird als das höchste Gebet der Veden betrachtet. Es wurde in den 1970er Jahren durch die Krishna-Bewusstseinsbewegung auch im Westen bekannt und fand großen Anklang bei Musikgruppen wie den Beatles, Genesis, Deep Purple und Pink Floyd. Besonders John Lennon und George Harrison trugen durch ihre Interpretationen zur Verbreitung des vedischen Wissens und der Lobpreisung Gottes bei.

Hare Krishna, Hare Krishna,
Krishna, Krishna, Hare, Hare,
Hare Rama, Hare Rama,
Rama, Rama, Hare, Hare

Dieses Gebet preist Gott in vollendeter Form als den allmächtigen Schöpfer, die Quelle aller Schönheit, Herrlichkeit und Anziehungskraft. Es besteht aus nur 16 Wörtern, deren Wiederholung den Geist auf Gott konzentriert und ihn von materiellen Ablenkungen reinigt. Im jetzigen Kali-Zeitalter gilt das Chanten dieses Mantras laut den vedischen Schriften als das einzige Opfer, das Befreiung von der materiellen Existenz gewähren kann.

Eine universelle Lobpreisung
Der Inhalt dieses Gebets ist so universell, dass er sich auch in anderen religiösen Traditionen ausdrücken lässt. Beispielsweise könnte eine christliche oder islamische Interpretation wie folgt lauten:

Gelobt sei Gott (Allah), der Allmächtige,
gepriesen unser Schöpfer.
Der allmächtige Schöpfer
sei gelobt und gepriesen.

Gelobt sei seine Schönheit,
gepriesen seine Herrlichkeit,
seine herrliche Anziehungskraft
sei gelobt und gepriesen.

Bedeutung und Wirkung des Gebets
Dieses Gebet hebt die Essenz der Lobpreisung hervor: die Anerkennung Gottes als den allmächtigen Schöpfer und die Quelle aller Schönheit und Herrlichkeit. Durch das Chanten oder Beten in dieser Form richtet sich der Geist auf das Göttliche aus, wodurch Zweifel und Illusionen allmählich schwinden. Es zeigt, dass in jeder religiösen Tradition Lobpreis und Dankbarkeit universelle Schlüssel zur Gotteserkenntnis sind.

Zusammenfassung
Das Hare Krishna Maha-Mantra ist ein Beispiel dafür, wie Gebete den höchsten Zweck erfüllen: die Kommunikation mit Gott in Liebe und Hingabe. Es zeigt auch, wie vedische Lehren in universelle Gebetsformen übertragen werden können, die alle Kulturen und Glaubensrichtungen ansprechen. So wird deutlich, dass Lobpreisung und Dankbarkeit zeitlose Prinzipien sind, die alle spirituellen Wege vereinen.