Gottes Schöpfung

Die Harmonie der Schöpfung und der Eingriff des Menschen

Die natürliche Welt, wie sie von Gott geschaffen wurde, ist ein harmonisches System, das seit Millionen von Jahren existiert. Diese Schöpfung basiert auf intelligenten Prozessen, die miteinander verknüpft und gegenseitig bedingt sind. Es ist die göttliche Ordnung, die Leben und Wachstum ermöglicht. Der Mensch kann davon profitieren, wenn er seinen Platz in dieser Schöpfung bewusst wahrnimmt und sich an göttliche Regeln hält. Tausende von Jahren lebten die Menschen im Einklang mit der Natur, nutzten ihre Ressourcen nachhaltig und respektierten die göttlichen Prinzipien, die das Leben auf der Erde regeln.

Der Mensch und die Schaffung von Hilfsmitteln

Erst als der Mensch begann, Hilfsmittel zu schaffen, die die Prozesse der Natur zu seinen Gunsten optimierten, änderte sich das Gleichgewicht. Diese Hilfsmittel boten größere Bequemlichkeit und verbesserten kurzfristig den Nutzen des Menschen. Doch mit diesem Fortschritt kam auch die Gier nach mehr Reichtum und Macht. Der Mensch griff zunehmend und nicht immer vorausschauend in die Schöpfung ein, oft im Widerspruch zu den göttlichen Prinzipien. Die Nutzung von Technologien und die Ausbeutung natürlicher Ressourcen führten zu nachhaltigen Veränderungen in der Umwelt. Diese Eingriffe waren nicht immer im Einklang mit der natürlichen Ordnung und den langfristigen Konsequenzen für das Leben auf der Erde.

Die Notwendigkeit eines neuen Bewusstseins

Die gegenwärtige globale Situation zeigt deutlich, dass ein Umdenken notwendig ist. Technologische Fortschritte und wirtschaftliches Wachstum allein können die Natur nicht wieder in Einklang bringen. Es bedarf eines neuen Bewusstseins, das die Notwendigkeit freiwilliger Beschränkungen betont. Während der COVID-19-Pandemie haben wir gesehen, dass Menschen weltweit in der Lage sind, ihre Gewohnheiten zu ändern und Einschränkungen zu akzeptieren. Dies sollte uns ermutigen, ähnliche Maßnahmen im Hinblick auf den Schutz der Umwelt und die Förderung globaler Gleichheit zu ergreifen.

Vedische Weisheit und das Gesetz des Karma

Die vedischen Schriften, insbesondere die Lehren von A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada, bieten tiefgehende Einblicke in die Gesetze des Karma und die Bedeutung eines Lebens im Einklang mit göttlichen Prinzipien. Karma, das Gesetz von Ursache und Wirkung, besagt, dass jede Handlung Konsequenzen hat, die das zukünftige Leben des Individuums beeinflussen. Negative Handlungen, die gegen die Natur und göttliche Prinzipien verstoßen, führen zu negativen Konsequenzen. Umgekehrt führen positive Handlungen, die im Einklang mit der göttlichen Ordnung stehen, zu positiven Ergebnissen.

Freiwillige Beschränkungen und Einfachheit

Prabhupada betont in seinen Schriften die Notwendigkeit, ein einfaches Leben zu führen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ein solcher Lebensstil steht im Einklang mit den Prinzipien der Nachhaltigkeit und globalen Gleichheit. Freiwillige Beschränkungen bedeuten, dass wir unseren Konsum und unsere Abhängigkeit von nicht nachhaltigen Technologien reduzieren und uns stattdessen auf spirituelle Werte und die Gemeinschaft konzentrieren.

Die Rolle von Karma in der globalen Gleichheit

Karma lehrt uns, dass unsere Handlungen nicht nur uns selbst, sondern auch die Gemeinschaft und die Welt als Ganzes beeinflussen. Durch bewusstes Handeln können wir positive Veränderungen bewirken und zur Wiederherstellung der göttlichen Ordnung beitragen. Dies erfordert ein Umdenken, weg von egoistischem Handeln und hin zu einem Leben im Dienst an anderen und der Natur.

Neue Wege der Nachhaltigkeit

Während technologische Lösungen wie vertikale Landwirtschaft und offene Daten ihre Vorteile haben können, sollten sie nicht die einzige Antwort auf unsere Umweltprobleme sein. Vielmehr sollten wir uns auf nachhaltige Praktiken besinnen, die im Einklang mit der Natur stehen. Dazu gehört die Förderung von lokaler Landwirtschaft, die Reduktion von Abfall und die Wiederverwertung von Ressourcen. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, die Belastung der Umwelt zu verringern und die natürlichen Ressourcen zu schonen.

Der spirituelle Wandel

Ein wahrer Wandel erfordert nicht nur äußere Maßnahmen, sondern auch einen inneren Wandel. Dies bedeutet, dass wir unsere Werte und Prioritäten neu ausrichten müssen. Anstatt materiellem Wohlstand und Macht nachzujagen, sollten wir spirituelle Werte wie Mitgefühl, Bescheidenheit und Dankbarkeit kultivieren. Diese Werte können uns helfen, ein erfülltes und sinnvolles Leben zu führen, das im Einklang mit der göttlichen Schöpfung steht.

Fazit

Die Geschichte des Apfelbaums lehrt uns, dass wahre Wertschöpfung nicht nur durch menschliche Arbeit, sondern auch durch die Zusammenarbeit mit den natürlichen Prozessen erreicht wird. In einer Zeit, in der die Gier nach Geld und Macht die Natur und die menschlichen Beziehungen bedroht, ist es wichtiger denn je, ein neues Bewusstsein zu entwickeln. Die vedischen Lehren und das Gesetz des Karma erinnern uns daran, dass unsere Handlungen weitreichende Konsequenzen haben und dass wir durch freiwillige Beschränkungen und ein Leben im Einklang mit göttlichen Prinzipien zur globalen Gleichheit und Nachhaltigkeit beitragen können.

Wir sind nicht in der Lage, uns ein Bild von Gott zu machen. Viel zu groß, viel zu mächtig ist diese geistige Persönlichkeit, als das wir auch nur annähernd seine Allmacht verstehen könnten. Wichtig ist, folgende Eigenschaften zu akzeptieren und zu beherzigen:

 Es gibt nur einen einzigen GOTT  

Er ist die allerhöchste Persönlichkeit   

 der allmächtige Schöpfer alles Geistigen und Materiellen,

 der Spender allen Lebens der auch über Krankheit und Tod entscheidet

 der Schöpfer und Bewahrer der Zeit,

 der Spender der Intelligenz

 der  Genießer von Allem, was irgendwie erschaffen wird.